NOVEMBER GEDICHTE VON ZAUBERBLUME-MAGICFLOWER

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66 Jahren 66 Tagen
© Brigitte Obermaier, München, 2001-11-01
Mit 66 Jahren
Da fängt das Leben an.
Mit 66 Jahren
Da warst du sehr schlecht dran.
Darum sag ich dazu:
Gib bitte keine Ruh.
Mit 66 Jahren und 66 Tagen.
Kannst du eine Feier nochmals wagen.
Dann hast du eine doppelte Zahl.
Eine schöne Schnapszahl ist deine Wahl.
Die Gesundheit holt dich wieder ein.
Wir lassen dich niemals allein.
Der fünfte Januar zweitausend-zwei.
So sage ich dir frank und frei.
Hat es in sich, ach glaub es mir.
Dann komme ich zum Feiern zu Dir.
Weihnachtsnacht
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-04
Die Weihnachts-Nacht ist dunkel.
Die Sterne hell am Himmel funkeln.
Leise die Schneeflocken hernieder sinken.
Kerzenschein lässt wärme blinken.
Die Tanne mit ihren grünen Wipfel.
Trägt schneebedeckte weisse Zipfel.
Von schwerer Last durchbricht.
Durch dicke Wolken das Mondeslicht.
In dieser wunderschönen Nacht.
Hat Nikolaus ganz laut gelacht.
Das Rehlein ging nicht zur Ruh.
Das Fuchs macht keine Augen zu.
Die Rentiere sind geschwind.
Eilen schnell zu jedem Kind.
Der Schlitten ist vollgeladen.
Knecht Ruprecht wird es wagen.
Die Fahrtrichtung geht zur Erde.
Auf der Weide die Schaf-Herden.
Um die Nase pfeift der Wind.
Nikolaus ist flott und geschwind.
Hier und da ein Kamin.
er Nikolaussocken hängt darin.
er wird gefüllt heute Nacht.
Morgen jedes Kindlein lacht.
Perchten
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-06
Zur Vorweihnachtszeit.
Sind die Perchten bereit.
Mit absonderlichen Gewändern.
In verschiedenen Ländern.
Im Ober- und Niederbayerischen.
Im Fränkischen und Salzburgischen.
Von Tirol, dem Inntal bis Kärnten nicht allein.
Ins  Schweizerische geht’s hinein.
Mit urigen Masken.
Ohne zu hasten.
Zu hören von weiten.
Wir wollen sie begleiten.
Frau Percht, früher „Perahta“  gedeutet.
Die „Leuchtende und Glänzende“ bedeutet.
Da leiten sich viele Namen ab.
Berta oder Berthold, sowie Orte nicht zu knapp.
Es ist was Strahlendes, was Schönes gemeint.
Man hat den Perchten das böse angereimt.
Das Schiache und die Waldgeister.
Geschnitzte Holzmandl suchen ihren Meister.
Die Glocken beim Springen.
In jedermanns Gehör eindringen.
Es schallt der Trommelwirbel von Haus zu Haus.
Dieser geht gleichmäßige unter die Haut.
Nach Dreikönig können’s verschnaufen.
Bis dahin müssen sie springen und laufen.
Tanzen und sich winden als Beweis.
Stampfen und Drehen im Kreis.
Pfefferkuchenmann
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-04
Wo kommt er her, warum ist er so gut.
Braungebrannt und ohne Hut.
Afrika ist ach so fern.
Ich habe dich zum essen gern.
Schau mal wie er grinst und lacht.
Als Augen und Knöpfe sind sie gedacht:
All die Mandeln und Korinthen.
Ganz flach und einfarbig ist er hinten.
Mit Zuckerguss verziert.
Damit er uns nicht blamiert.
Hat er Schnörkeln und Litzen.
Unterm Kerzenschein wird er schwitzen.
Zu vorgerückter Stunde.
Gemütlich sitzen wir in der Runde.
Beisst man hinein in den Pfefferkuchenmann.
Ist morgen an ihm nichts mehr dran.
Schlittenfahrt
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-09
Der Käferbo in der Schule stitzt.
Über seiner Rechenaufgabe schwitzt.
Im Deutschunterricht gings heut nicht gut.
Freiwillig lernen lag ihm nicht im Blut.
Beim Turnen fiel er vom Bock.
Neckte Käferinka im kurzen Rock.
Nach der Pause hoffte es sehr.
Die Schule gibt noch anderes her.
So geschah es in der letzten Stunde.
Auf geht’s zur Kunsterziehungs-Runde.
Auf einem weißen Blatt ihr Kinder.
Malt mal den weißen Winter.
Zeichne dich in die Mitte zum Unken.
Mit roten Flügel und schwarzen Punkten.
Käferbo kam endlich in Schwung.
Malte Punkte für Punkte rundherum.
Sein Papier war nun übersäht.
Er hatte die schwarzen Punkte erwählt.
Abstrakt einen Schlitten und darauf;
Saß ein Käfer und lachte hellauf.
Sieben Jahre Schule
© Brigitte Zauberblume, 2001-11-11
Es ist wirklich nicht absurd.
Harrys Name war vorgemerkt seit seiner Geburt.
Auf die beste Schule für Hexerei.
Die beste der Welt ebenso für Zauberei.
Er wird dort unterrichtet mit seinesgleichen.
Jungen Leuten braucht man nicht ausweichen.
Dazu den besten Schulleiter den wir kennen.
Albus Dumbled können wir ihn nennen.
Sieben lange Jahre lernen.
Da will sich Harry nicht entfernen.
Hermine Granger
copy © Brigitte Zauberblume, 2001-11-11
Hermine hat mittellanges, braunes Haar.
Ist Harrys beste Freundin sogar.
Sie gehen miteinander in eine Klasse.
Lernt auswendig den Inhalt der Bücher-Masse.
Sie ist eine echte aus-der-Patsche-Helferin.
Ist Klassenbeste, aber keine Streberin.
Aus einer  Muggelfamilie kommt Hermine.
Ihr Wissen überrollt alle wie eine Lawine.
Reifenwechsel
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-09
Wechseln wollte ich die Reifen.
Kann man das begreifen?
Ich zögerte, keiner gab mir Zunder.
Und wartete auf ein Wunder.
Zuerst  kam der Indian-Sommer dran.
Oh halte die Herbst-Sonne  noch lange an.
Ich verdrängte die kommende Kälte.
Die sich hineindrängt in aller Welte.
Ich hoffte auf einen Lottogewinn.
Ein neues Auto wäre ein guter Sinn.
Den Radiosender hören ohne Pause.
Nicht mal Zeit für eine Jause.
Eine innere Stimme macht garaus.
Sie sagt der Winter fällt diesesmal aus.
Noch einmal träumen von Ferien.
Einer Fahrt ins weitentfernte Spanien.
Mit dem Wetter 2001 wurde ich wärmlich überfuttert.
Nun sehe ich, oh schade, die Welt ist doch überzuckert.
Ins Gedanken-Hinterstübchen hab ich’s gesteckt.
Immer wieder haben  die Reifen mich geneckt.
Was soll ich nur denken.
Wird meine Gedanken ordentlicher lenken.
Nun gibt es keine Ausrede mehr.
Es muss einfach ein Fachmann her.
Bücher für den Aufenthalt in Hogwarts
Copy © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
Zaubersprüche, Band 1, von Miranda Habicht ein Lehrbuch
Geschichte der Zauberei, von Bathilda Bagshot wird gesucht.
Von  Adalbert Schwahfel das Buch Theorie der Magie.
Von Emeric Wendel, Verwandlungen für Anfänger, frag mich nicht wie.
von Lurch Scamander - Sagentiere und wo sie zu finden sind.
Zaubertränke und Zauberbräue, von Arsenius Bunsen, damit  lernt jedes Kind.
Ein Kurs zur Selbstverteidigung, von Quirin Sumo genannt Dunkle Kräfte.
Tausend Zauberkräuter- und Pilze, von Phyllida Spore – und Zaubersäfte.
Dinge für den Aufenthalt in Hogwarts
Gedicht © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
Im ersten Schuljahr steh auf den Plan.
Das musste besorgen, sonst bist du dran.
Einfache schwarze Arbeitskleidung, Garnituren derer drei.
Für Tagsüber den schwarzen einfachen Spitzhut für die Zauberei.
Ein Paar Schutzhandschuhe, so ähnlich oder  aus Drachenhaut.
Einen schwarzen Winterumhang als zweite Haut.
Bestückt mit silbernen Schnallen.
Nicht zu lange, damit niemand muss fallen.
Jedes Kleidungstück versehen mit Namens-Ettikett.
Jetzt sieht der Schüler zauberisch aus und adrett.
Als nächstes kommen die Bücher dran.
Die gibt es in einem speziellen Geschäft, nicht nebenan.
Haus Gryffindor
Gedicht © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
Benannt nach dem Gründer Godric Gryffindor dem Zauberer.
Tapferkeit und Mut kommen von daher.
Minerva McGonagall ist die Hauslehrerin.
„Der fast kopflose Nick“ der Hausgeist liegt jedem im Sinn.
Haus Hufflepuff
Gedicht © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
Benannt nach Helga Hufflepuff  der Hexe.
Gerechtigkeit und treu man hier kann hexen-mixen
Schüler hilft dem Anderen wo man kann, ohne Reu.
Hat vor Lernen und Arbeit keine Scheu.
Hauslehrerin  Mrs. Sprout ist weitgereist.
„Der fette Mönch“ ist der Hufflepuff-Hausgeist:
Haus Ravenclaw
Gedicht © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
Benannt nach der Gründerin Rowena Ravenclaw der Hexe.
Durch sie kannst du dein Wissen hexen mixen.
Hauslehrer Mr. Flitwick ist sein Name.
Ravenclaw-Hausgeist  ist „die graue Dame“.
Gelehrsam und weise und geschwind im Denken.
Wird dich das Haus zum Erstaunlichen lenken.
Haus Slytherin
Gedicht © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
Benannt nach dem Gründer Salazar Slytherin dem Zauberer.
Er brachte List und Tücke her.
Hauslehrer Servus Snape da auch wohnt.
Slytherin-Hausgeist ist „Der blutige Baron.“
Echte Freunde kannst du hier finden.
Mit List und Tücke deine Klugheit verbinden.
Hauspokal
Gedicht © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
Punkte gab es für dies und das.
Fürs Lernen und den Zauberer-Spass.
80 Punkte für sorgfältig gemachte Schulaufgaben.
Hauslehrer für sein Haus durfte Punkte abziehen und begraben.
Schlägerei - beiden Beteiligten werden Häuserpunkte abgezogen.
Jeder passte auf, wer hatte da wieder gelogen?
Am Schuljahres-Ende war zu Ende die Wahl.
Das Haus mit den meisten Punkten bekam den Pokal.
Hexenstreit vor 1000 Jahren
Gedicht © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
In Hogwarts jahrzehnte lang, da ging es gut.
Dann geriet Salasar  Slytherin  in Wut.
Sie stritten sich und keiner war bereit.
Nachzugeben bei dem Hexenstreit.
Slytherin wollte nach strenger Auslese.
Die Schüler in Hogwarts waren belesen.
Nur Kinder mit der Zauberer-Kunst.
Kamen in seine vertrauenswürdige Gunst.
Schüler der Muggeleltern waren ihm verpönt.
Damit ja keiner seinem Zauberer-Geheimnis frönt.
Godric Gryffindor sagte junges Blut wäre Grandios.
Er gab nicht nach, der Gryffindor, er verliess das Schloss.
Hogwarts Schloss entstand
Copy © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
Hogwarts ist sehr berühmt.
Hexenschule es sich rühmt.
Zauberer der ganzen Welt.
Ausgebildet zum Zauberer-Held.
Vier Hexen und Zauberer siehe die Namen.
Taten sich vor eintausend Jahren zusammen.
Rowena Ravenclaw, Helga Hufflepuff derer Hexen zwei.
Godric Gryffindor, Salasar Slytherin die waren auch dabei.
Vier Häuser stehen hier
Vier Namen benannt nach ihr.
Slytherin – Hufflepuff und dazu.
Gryffindor und Ravenclaw im nu.
Vor den Muggelaugen versteckt.
Damit sie keiner aufs schlimmste neckt.
Durften sie keine Hexen und Zauberer entdecken.
Sie mussten sich vor Verfolgungen verstecken.
Fanden sie das Howarts-Schloss.
Tief drin im Wald und man beschloss.
Begabte junge Leute zu finden.
Mit magischen Kräften auszubilden.
Rubeus Hagrid der Waldhüter
Copy © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
Rubeus Hagrid  war von Hogwarts der Waldhüter.
Besass keine eigenen Güter.
Hagrid einsam er seine gedanken lenkt.
Hedwig er eine Schnee-Eule schenkt.
Die Tiere im Wald er umsorgt und hegt.
Hedwig die Schnee-Eule nun pflegt.
Sie wird ihr Bote und Wegbereiter.
Und ihr ständiger Begleiter.
Hagrid war selbst mal Schüler gewesen.
Durch falsche Beschuldigung wurde er verwiesen.
Albus Dumbledore ist der Schul-Leiter.
Er bringt die Kinder auf dem Schul-Weg erfolgreich weiter.
Dumbledore beschloss Hagrid als Wildhüter anzustellen.
Damit er bei Hogwarts bleiben könne.
Mit einem Menschen willst du ihn vergleichen.
Fünfmal so breit kann er erreichen.
Hagrid ist stämmig und zweimal  so groß.
Seine Taschen voll Kleintier, Krims-Krams und Moos.
Er sah verboten dich aus und so wild.
Haar und Bart verdeckten ausgedrückt etwas lind.
Mit langen Strähnen.
Sein ganz Gesicht, um das so nebenbei zu erwähnen.
Liebevoll seine Hände zum Helfen reichen.
Mit Mülleimer-Deckel kann man sie vergleichen.
Waage, Kessel  und ein Tier
Copy © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
Ferner werden benötigt  jeder Erstklässler- Nachwuchs.
Einen Kessel aus Zinn, Größe zwei von gutem Guss.
Glas- oder Kristallfläschchen  ein gutes  Sortiment
Ein Teleskop damit du die Sterne erkennst.
Aus Messing eine Waage.
Einen Zauberstab ohne Frage
Einen eigenen Besen wäre schön zum Fliegen und Sitzen.
Dürfen  die Erstkläßler nicht besitzen!!!
Jedoch bekommt jedes Kind.
Ein eigenes Tier geschwind.
Zur Auswahl stehen eine Eule oder Katze.
Eine Kröte oder eine Ratte.
Winkelgasse
Copy © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
Weiter ging’s über den Hof, beim Mülleimer war Stop.
Harry schüttelte verwundert schon wieder den Kopf.
Drei nach oben ... zwei zur Seite ... zählte Hagrid geschwind.
Geh gut einen Schritt zurück, Harry mein Kind.
Mit der Spitze klopfte er dreimal gegen die Mauer.
Dahinter hing bestimmt ein Vogelbauer.
Ein kleiner Spalt erschien nach zittern und wackeln.
Dann erspähten sie eine feurige Fackel.
Willkommen in der Winkelgasse.
Gepflastert und viel Platz auch für Hagrid’s Masse.
Hinter dem Torbogen. Was gab es da viel zu sehen.
Vier Augen müsste man haben, um alles zu erspähen.
Kessel aus Kupfer, Messing oder Zinn.
Selbst umrühren  und faltbar welch zauberischer Gewinn.
Siebzehn Sickel die Unze, Drachen-Leber gabs im Apotheker-Haus.
Dumpfes Eulengeschrei  kam aus Eeylops Eulenkaufhaus.
Schau mal, hörte Harry, die Kinder drückten ihre Nase platt.
Der neue Nimus zweitausend, der schnellste Besen überhaupt.
In den Läden gabs  Teleskope, Mondlgoben oder Pergamente.
Umhänge und merkwürdige silberne Instrumente.
Zum Tropfenden Kessel
Copy © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
Hagrid schien zwar zu wissen, wo er hinwollte.
Doch offensichtlich wusste er nicht wohin er sollte.
Harry war noch nie in London und in gewöhnlichen Straßen.
Das wollten die Magier viel lieber schnellstens verlassen.
Hagrid blieb davor stehen ohne aber und weder.
Und sagte: Den Laden kennt jeder.
Zum Tropfenden Kessel war gar nicht fein.
Ein schmuddeliger Pub und ziemlich klein.
Der Ort war schäbig und dunkel.
Über dies und jenes man hier munkelt.
Der alte Wirt Tom war kahlköpfig und muss.
Bedienen, auch wenn er aussah wie eine klebrige Walnuss.
Sherry gab es aus kleinen Gläsern, oh war hier viel Dreck.
Drei  Weiber saßen im  hinteren Eck.
Eine alte Frau paffte ihre Pfeife, zu Ende.
Doris Crockford schüttelt Harry’s Hände.
Dädalus Diggel hatte es nicht bereut.
War wie alle über den Besuch hocherfreut.
Da war noch ein nervöser blasser junger Mann.
Professor Quirrel, er wirkte fahrig und seine Augen zuckten spontan.
Hat jedoch Angst für Schüler und Vampiren.
Vor seinem eigenen Unterrichtsstoff will er nicht kapitulieren.
Verteidigung gegen die dunklen Künste, war sein Fachgebiet.
Zauberei gefiel Harry, das war sein geheimes Gebiet.
Joanne Kathleen Rowling
Copy © Brigitte Zauberblume,  2001-11-12
King’s Cross wird ihr Schicksal.
Peter Rowling traf Anne, für ihn die große Wahl.
Tochter Joanne Kathleen Rowling ihr erstes Kind.
Danach kam Schwester Di nicht so geschwind.
Rabbit oder Hase, einer ihrer ersten Geschichte.
Dem folgten weitere die fallen nicht in s Gewichte.
Miss Bee ist eine summende große Biene
Brummt herum, macht eine lustige Miene.
Familie Rowling zieht von Yate nach Winterbourne um.
Weiter geht’s nach Tutshill/Wales, frag nicht warum.
Sie lernte viele Nachbarskinder kennen.
Jan und Vikki als Beispiel hier zum nennen.
Des Nachbarskinder Jan und Vikki  Potter.
Geschwister wie Eiweißklar und gelber Dotter.
Jan hatte nur Streich im Kopf und Hände.
Über Harry Potter schreibt sie nun Bände.
Ronald Weansley
© Brigitte Zauberblume,  2001-11-10
Ronald  ist Harry bester Freund.
Seine Gesichtsfarbe fast gar nicht gebräunt.
Feuerrotes Haar ist das Markenzeichen.
Diesem kann Familie Weansley nicht entweichen.
Es ist eine alte und recht arme –
Zauberfamilie zum Erbarmen.
Fünf große Brüder und im Zauber-Neste.
Wohnt noch eine kleine Schwester.
Im Zauberministerium ist Vaters Arbeitsfeld.
In der Abteilung Muggelangelegenheiten
verdient er sein Geld.
Kobolde in der Zaubererbank
© Brigitte Zauberblume, 2001-11-15
Über den Läden ein Haus hinausragte, elegant.
Schneeweiss war die Gringotts Zaubererbank.
In scharlchlachroten und goldbestickten Uniform.
Der Kobold brachte sich stolz in Form.
Auf einem silbernen Tore, vorher war sie bronzener Art.
Standen folgende Worte, welch Eigenart.
FREMDER; KOMM DU NUR HEREIN,
HAB ACHT JEDOCH UND BLÄU’S DIR EIN,
WER DER SÜNDE GIER WILL DIENEN,
UND WILLNEHMEN, NICHT VERDIENEN,
DER WIRD VOLLER PEIN VERLIEREN.
WENN DU SUCHST IN DIESEN HALLEN.
EINEN SCHATZ, DEM DU VERFALLEN,
DIEB, SEI GEWARNT UND SAGE DIR,
MEHR ALS GOLD HARRT DEINER HIER.
Griphook der Kobold, pfiff einmal leise.
Ein kleiner Karren kam,  in die Tiefe führten die Geleise.
Gedicht: Fremder ...
Gesammelt und aufgeschrieben aus dem Buch:
Seite 80 Harry Potter und der Stein der Weisen.
© Brigitte Obermaier, München, 04.04.06
Kapitel Dursley
Oder zehn Jahre lang
© Brigitte Zauberblume, 2001-11-15
Am elften Geburtstag ist es endlich so weit.
Harry Potter erfährt die ganze Wahrheit.
Von seinen Eltern die waren Zauberhaft.
Was in ihm Harry steckt, welche Kraft.
Onkel und Tante waren nicht bereit.
Verschwiegen im Laufe der Zeit.
Ließen ihn wohnen unter der Treppe.
Vor Angst er sich dort  versteckte.
Dudley der dicke Cousin war ein Flegel.
Ärgerte ihn mit allen Regeln.
Zu Lachen hatte er nichts in diesem Haus.
Das Kapitel Dursley ist endlich für in aus.
Einkauf und Zauberstab
© Brigitte Zauberblume, 2001-11-15
Bei Madam Malkins  gabs seine Uniform.
Sowie einen langen Umhang, in schwarzer Form
Sie war eine stämmige lächelnde Hexe, sie entscheidet.
Von Kopf bis Fuß malvenfarben gekleidet.
Sie kauften Federkiele und Pergament, gerändert.
Eine Flasche Tinte die beim Schreiben die Farbe verändert.
Bei Flourish & Blotts kauften sie die Bücher.
Zinn-Kessel und Teleskop mit praktischem Sucher.
In Eeylops Eulenkaufhaus ist es dunkel drin.
Man hörte nur das Flattern mithin.
Hagrid schenkte Harry zum Geburtstag mit Geheule.
Hedwig, eine wunderschöne weiße Schnee-Eule.
In Goldbuchstaben Ollivander stand über der Tür.
Gute Zauberstäbe seit 382 v. Chr. gibt es hier.
Harry bekam einen speziellen Stab, elf Zoll, untadelig
Aus Stechpalme und Phönixfedern, geschmeidig und handlich.
Gringott’s Zaubererbank
© Brigitte Zauberblume, 2001-11-15
Knuts sind  kleine Bronze-Münzen, schön blank.
Aus Gringotts’s Zaubererbank.
Geführt wird diese von Kobolden, schlaue, kannst mir glauben.
Jaow, musste bescheuert sein, versuchst du sie auszurauben.
Zauberflüche und magischer Bann.
Wie find ich hinein? Fragst du dann.
Tief unter der Untergrundbahn.
Hunderte von Meilen unter London und ohne Plan.
Magischer Bann und Zauberflüche.
Man stirbt vor Hunger und den Gerüchen.
Bevor man ans Tageslicht kommt, wirst es vermissen.
Auch wenn du dir den Nagel hast gerissen.
Die Hochsicherheitsverliese, heißt es mit bedacht.
Werden von Drachen bewacht.
Als Kind hätte Hagrid gerne gehabt  einen Drachen.
Zum Herumtollen, Spielen und Lachen.
Harry träumt von einem Riesen
© Brigitte Zauberblume, 2001-11-15
Fest geschlossen hat er seine Augen.
Harry konnte es gar nicht glauben.
Von einem Riesen namens Hagrid hat er geträumt.
Und er hätte soviel im Leben versäumt!?
Sein Herz wurde ihm schwer.
Schon gut, ich steh ja schon auf, sagte er.
Hagrid selbst schlief auf dem zusammengebrochenen Sofa.
Kam er nicht mal mit einem Motorrad oder Mofa?
Eine Eule tappte am Fenster mit einer Kralle.
Die Sonnenstrahlen schickten herein zarte Kristalle.
Die Eule hatte eine Zeitung im Schnabel.
Und wollte ihren Lohn haben.
Harry ward überglücklich, gemessen in Ellen.
Als würde sein Bauch wie ein Ballon anschwellen.
Hagrids Umhang zuerst keine, dann viele Taschen.
Darin Kugeln, Röllchen, Bonbon, Teebeutel zum Überraschen.
Kräuter
© Brigitte Zauberblume, 2001-11-15
Lorbeer für den Siegerkranz.
Feiern oder einen Myrthenkranz
Akazien helfen für die Unterhaltung.
Dem Geisteswesen zur Stärkung.
Alfaalfa-Samen für den Küchenschrank.
Vor Hunger bewahrt sie uns, man wird nicht krank.
Ringelblume für die Haut.
Jedem seine Sinne wie erbaut.
Angelika für Frieden und Harmonie.
In die Ecke gestreut mit Phantasie.
Schirm
Gedicht © Brigitte Zauberblume,  2001-11-15
Ein zerfledderte rosa Schirm.
Ersetzt die Kraft und das Hirn.
Wie ein Schwert kann man ihn benutzen.
Aufgespießt ist er den Zauberern von Nutzen.
Ein Blitz aus violettem Licht.
Darauf ist niemand erpicht.
Ein Geräusch wie ein Knallen.
Feurwerkskörper überall fallen.
Wer diesen Schirm-Spitze muss spüren.
Wird einen schrecklichen Tanz aufführen.
Ein schrilles Kreischen.
Aus Muggels Mund entweichen.
Zaubererministerium
© Brigitte Zauberblume, 2001-11-15
Seine Hauptaufgabe ist, menschlich gesehen gemein.
Vor den Muggels alles halten geheim.
Landauf und ab gibt es Hexen viele an der Zahl.
Zauberer und Gleichgesinnte, keine menschliche Wahl.
Dumbledore wollte nicht, will lieber Hogwarts verwalten.
So hat Cornelius Fudge die Stellung erhalten.
Es gibt keinen größeren Stümper, jämmerlich ist seine Tag.
Schickt jeden Morgen Eulen und fragt an um Rat.
Die Zauberer wollten nicht das Muggelgeld.
Dass überall ausgegeben wird in dieser Welt.
England und Weihnachten
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-23
Erwartungsvoll stehen sie da.
Weihnachts-Brauch mit Verschwender.
Weit verbreitet im schönen Europa.
Stamm aus den angelsächsischen Ländern.
Überall zu Beginn der Weihnachtszeit.
Kinder in Gruppen durch Straßen ziehn.
Singen Englische Weihnachtslieder
Wollten der Armut entfliehen.
Industriezeitalter mit entsetzlichem Gesichte.
19.12.1843 gedruckt „A Christmas Carol“.
Charles Dickens mit seiner Geschichte.
Beschreibt die schreckliche Lebensbedingung.
Santa Claus der die Kinder beschenkt.
Viel wichtiger als am Weihnachts-Abend.
Der Lehrling sein Weihnachtsgeld empfängt.
„Boxing Day“ ist der zweite Feiertag.
USA und die Weihnachtszeit
© Brigitte Obermaier, München, 2001-11-23
Verschieden die Weihnachtstraditionen.
In Nordamerika bunt gemischt.
Ideen aller Variationen.
Wie sein Bevölkerung verschwenderisch.
Überall hektischer Geschenkeinkauf
In TV und Film Christmas-Intgerpretation.
Das Weihnachtsfest uns so vertraut.
In großer Fülle die Weihnachtsdekoration
Hausfassaden und Vorgärten benetzt.
Jubel, Trubel, Weihnachtszeit.
Mit Lichtern übervoll besetzt.
Das X hat einen besonderen Grund.
Wie „Merry X-mas“ dem Weihnachtsgruß.
Für Christus die griechische Erläuterung.
Als Anfangsbuchstabe, ein freiwilliges muß.
Mistletoe-Season, Saison vom Mistelzweig.
Thanksgiving läutet es ein.
Weihnachtsparty zur Vorweihnachtszeit.
Jubelnde Feste im Kerzenschein.
Einmal im Jahr
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-24
Einmal im Jahr ist Weihnachten.
In tiefer Bedeutung Worte verstecken.
Darauf sollt jeder achten.
Sehnsucht wird sich in dir erwecken.
Worte wie Menschlichkeit.
Dankbar sein.
Worte wie Brüderlichkeit.
Dann fühlst du dich nicht allein.
Einmal im Jahr das Wort Frieden sprechen.
Wir denken an das Jesuskind.
Wieder einmal ein neues Versprechen.
Dass wir alle Menschen sind.
Nachdenken wollen wir einmal im Jahr.
Zufriedenheit und Ruhe zum Laben.
Nachdenken über Weihnachten ohne Gefahr.
Ich möchte jeden Tag Weihnachten haben.
Abendwind Adventszeit ohne Kerzenschein
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-25
Unvorstellbar wäre für mich –
Adventszeit ohne Kerzenschein.
Es wärmt auch dich.
Adventszeit mit Kerzenschein.
Unbegreiflich wäre für mich -
Weihnachten ohne Lichterglanz.
Es pflegt auch dich.
Weihnachten mit Lichterglanz.
Traurig wäre für mich -
Herzen ohne Liebe.
Es stärkt auch dich.
Herzen mit Liebe.
Unheilvoll wäre für mich.
Unendlichkeit gebrochener Kreis.
Es verbindet auch dich
Unendlichkeit der ewige Kreis.
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-26
Stille hebt sich über Land
Leise schwebt der Abendwind.
Ich bin außer Rand und Band.
In meinem Herzen deine Worte sind.
Das Abendlicht ertrinkt.
In roter Wärme im weiten Meer.
Ich fühle mich wie ein Kind.
Ich spüre deine Liebe so sehr.
Meine Gedanken versinken.
Wie Feuer im Meeresrauschen.
Goldene Sternlein am Himmel blinken.
Ich möchte mit niemanden tauschen.
Sehnsucht überkommt mein Herz.
Wenn der Geliebt ist nicht an meinem Ort.
Verwundbar macht Liebes-Schmerz.
Der Abendwind streichelt meine Tränen fort.
Treffpunkt Vernissage
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-21
Verabreden wir uns heute.
Sagen all die Leute.
Lass dich überraschen.
Treffpunkt Vernissage.
Glitzerndes Kleid.
Anzug fein.
Zieh an die Gamasche.
Treffpunkt Vernissage.
Student du armer Tropf.
Im Geldbeutel der letzte Knopf.
Schmal die Tasche.
Treffpunkt Vernissage.
Zeit killen.
Durst stillen.
Nicht nur eine leere Flasche.
Treffpunkt Vernissage.
Hunger ja, später nein.
Komm doch herein.
Feuer und Asche.
Treffpunkt Vernissage.
Voller Erfolg.
Sie an das Volk.
Müde und Lasche.
Aus – Vernissage.
Deinetwillen
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-26
Um deinetwillen, sage ich.
Nicht um der Liebe willen.
Ich liebe dich.
Ich muss lieben dich.
Nur um deinetwillen.
Ich liebe dich.
Ich bin ich.
Du bis du, wie du bist.
Darum liebe ich dich.
Weihnachten zum Frohlocken
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-25
Hoffnung mit Symbol
Der geschmückte Weihnachtsbaum.
Wir suchen den ruhenden Pol.
Im friedlichen Raum.
Es knistert in den Weihnachtsstuben.
Es duftet aus der Weihnachtsbäckerei.
Kommt ihr Mädchen und ihr Buben.
Es gibt Plätzchen, welch gute Nascherei.
Mit Tannreiser bedeckt, mir gefällts.
Die Kerze flackert im Windhauch.
Melancholie dich überfällt.
Vorchristlicher Mittwinter-Brauch
Tannenbäume behängt
Mit Kugeln und  buntem Zierrat.
Traurigkeit wird verdrängt.
Duftender Stollen mit Zitronat.
Himmlischer Rauschgoldengel,
Kugeln basteln und Glocken.
Lametta und Hampelmänner.
Weihnachten zum Frohlocken.
Geheimnisvolles Leuchten bereit.
Kostbarkeiten die von Herzen kommen.
Schimmernder Tannenzweig.
Weihnachten haben wir vernommen.
Bin ich mit dir allein.
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-26
Wir sprechen kein Wort.
Versunken im Weltenall.
Irgendwo, an einem Ort.
Spüre ich einen besonderen Fall.
Bin ich mit dir allein.
Wir schliessen beide unsere Augen.
Tauch ich in deine Seele ein.
Es ist wahr, kaum zu glauben.
Es dringt nichts nach außen.
Es spiegelt sich unsere Seele.
Zarte, spinnefeine Wolken-Haufen.
Verwunschenen Zeit ich wähle.
Schön ist das Zusammensein.
Deine Lippen spüre ich.
Ich bin dein.
Ich Liebe dich.
Adventskranz binden mit Albert
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-26
Albert der kleine Knirps, lief in die Küche.
Schnupperte die weihnachtlichen Gerüche.
Du ich habe heute Namenstag.
„Meinen Wunsch, - ach bitte frag.“
Die Mutter war ganz gespannt.
Seine Schlauheit hatte sie sofort erkannt.
Was wird es dieses Mal wohl sein?
Einen Adventskranz nicht zu klein.
Manuel sprach geschwind.
Mama im Keller haben wir einen Ring.
Taxn (Tannenzweige) binden wir herum.
Vom Vater hörten wir nur das Gebrumm.
Ein Blech darunter, als Unterlage.
Äpfel und Nüsse drauf, nicht verzage.
Vier dicke Kerzen und schön Schleifen.
Lametta dazu, aus goldenen Streifen.
Schön rund und dick in die Breiten.
Dass jeder anschauen kann von allen Seiten.
Jetzt kann er kommen der erste Advent.
Zufrieden Manuel zum Spielen rennt.
Flüstern
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-26
So wie jetzt
Will ich an dich denken.
Weit, weit weg.
Gedanken lenken.
In tiefem Schlaf.
Seh lächeln ich dich.
Flüstere ich Worte.
Ich liebe dich.
Deine Hand in dunkler Nacht.
Sternschnuppen am Himmelszelt.
Du streichelst mein Haar so sacht.
Ich habe diesen Traum bestellt.
Ich brauch mich zu beklagen.
Rollt durch die unendliche Ferne.
Wie ein roter Faden.
Durchzogen mit deiner Wärme.
Gefühle
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-26
Man kann sie nicht in Worte fassen.
Gefühle muss man spüren lassen.
Stillen kann man die Sehnsucht nicht.
Da hilft kein leuchtendes Licht.
Langsam wächst die Liebe.
Treue im Herzenswärme-Getriebe.
Sinne vernebeln, kaum zu glauben.
Berührungen verzaubern.
Stille sagt mehr als nur Worte.
Ich folge dir zu jedem Orte.
Küsse lassen Leidenschaft spüren.
Ich lasse mich von dir verführen.
Zweisamkeit im Weltenball.
Träume lassen uns vergessen.
Dankbarkeit im tiefen Fall.
Wer liebt kann dies ermessen.
Gewohnheit
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-26
Kurz geschnittene Haare.
Älter in den Jahren.
Läuft sie mit ihrem Hund umher.
Das Leben ist gar nicht so schwer.
Jeden Morgen der gleiche Trott.
Mal so, mal hüh, mal hot.
Beim Frühstück die Zeitung lesen.
Gewohnheit war es gewesen.
Ruhe überkommt mich, ganz still.
In mir steigt auf das sanfte Gefühl.
Du hast mich zärtlich verwöhnt.
Ich habe mich so an dich gewöhnt.
Grübelei
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-26
Langsam am fernen Horizont.
Ein neuer Tag beginnt.
Die Sonne steigt wie gewohnt.
Erwartungsvolle Grübelei rinnt.
Durch das Land weht der Wind.
Dein Atem neben mir.
Schwebt der Morgen, er beginnt.
Deine Anwesenheit ist hier.
Öffne ich meine Augen.
Meine Hand tastet nach dir.
Ich kann es gar nicht glauben.
Doch du bist nicht mehr hier.
Es war ein Traum für wahr.
Grübelei, Verzweiflung schier.
Das wir mir endlich klar.
Ich habe geträumt von dir.
Halten
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-26
Beende deinen Schritt.
Mach bei mir Halt.
Du darfst mit mir mit.
Ein Versprechen ist unbezahlt.
Schritthalten mit dem Ehrenwort.
Folgst du mir zum Zauber-Ort.
Halte den Atem an.
Zu früh fängt die Dunkelheit an.
Halte mich in deinen Armen.
In Gedanken will ich dich umgarnen.
Die Dunkelheit bricht herein.
Hoffentlich bin ich nicht allein.
Das Haar erst hochgesteckt.
Offen, die Schulter  bedeckt.
Nichts kann mich halten.
Bei dir möchte ich mich entfalten.
Rast
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-26
Du gehörst dir.
Du gehörst nicht mir.
Dein Streicheln ist Sanftheit.
Deine Neigung wird Zärtlichkeit.
Deine Hände liebkosen mich.
Mach nicht halt, begehre mich.
Komm mir nah, du bist mir vertraut.
Es vibriert meine samtene Haut.
Komme mir einmal ganz nah.
Wie ich ein dünnes  Blatt sah.
Mach bei mir Rast.
Dass kein Gedanke dazwischen passt.
Rastlosigkeit
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-28
Stundenlang zu laufen
Mit dir.
Ohne zu verschnaufen.
Rastlosigkeit ist in mir.
Über Felder und Wiesen.
Stundenlang.
Mit dir zu gehen spazieren.
Ohne Ziel, einfach da entlang.
Gedanken mit dir teilen.
Ohne Uhr und ohne Ziel.
In der Natur mit dir verweilen.
Es wird mir nicht zu viel.
Manchmal möchte ich ausbrechen.
Aus der Enge und der Pflicht.
Der Vielzahl von Zwängen.
Aus einer neuen Sicht.
Den frischen Wind  spüren.
Die Kraft der Sonne tanken.
Die kostbare Freiheit  berühren.
Für das Leben mich bedanken.
Schmerz
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-26
Schmerz sammelt sich.
Ich suche dich.
Du bist so fern.
Ich hab dich gern.
Schmerz ist eine Last.
In deiner Gegenwart verblast.
Ach glaube mir.
Sehnsucht ist in mir.
Gedanken spinnen.
Dem Warten entrinnen.
Ist es dann soweit.
Bin ich für die Liebe bereit.
Schwächen
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-28
Ich kenne dich.
Und deine Schwächen.
Ich liebe dich.
Und dein Lächeln.
Ich geh allen den Weg.
Mein Herz dich ruft.
Ich sitze hier am Steg.
Ich habe dich gesucht.
Ich kann dich verstehen.
Will mit dir verweilen.
Ich will mit dir gehen.
Meine Welt mit dir teilen.
Schwein gehabt
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-26
Die Katze im Sack kaufen.
Kreuz und quer laufen.
Auf den Hund gekommen.
Vor Liebe umgekommen.
Schwein gehabt, halt dich im Zaum.
Tierischer Lebensraum.
Versinken
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-28
Schließe deine Augen.
Versinke mit mir in die Sorglosigkeit
Lass es in dir glauben.
In die tiefe der Innerlichkeit.
Lass uns  alles vergessen.
Lass uns in Träume versinken.
Mit dir zusammentreffen.
In deiner Seele will  ich versinken.
Vogelsang
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-28
Ich habe mich gesucht.
Einen Augenblick lang.
Ich habe die goldene Sonne gebucht.
Und höre den Vogelsang.
Keiner hat mich was gefragt.
Ich fühle mich wohl Daheim.
Keiner hat zu mir was gesagt.
Ich fühle mich nicht allein.
Die innere Stimme kann ich fassen.
Sie sagt: Ruh dich aus.
Die Seele  ineinander fließen lassen.
Der Friede ist bei mir zu Haus.
Berufsgenossenschaft
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-27
In Laim gibt es ein Knie.
Dort suchte ich ziemlich lange, ordnungsgemäß.
Das große Gebäude  der Industrie.
Ich wollte schon zurück, da sah ich es.
Dunkel lag es im Dämmerlicht.
Einen Parkplatz hatte ich schnell gefunden.
Im Vorraum die Leute drängten sich.
Es wurden abgestimmte Stunden.
Aquarelle und bearbeitetes Holz.
Kunstvolles und auf Seide gemalt.
Beide Künstlerinnen waren sehr stolz.
Repräsentierten Werke mit Glühlampen bestrahlt.
Die Ansprache und dazu Eröffnungs-Musik.
Unterbrochen vom lauten Geflüster.
Die Leute hielten ihren Schnabel nicht.
Zuhörer protestierten ganz düster.
Das Buffett bog sich von Pizza-Brot.
Sandwich-Schnitten mit Salami oder Schinken.
Rindfleischebraten oder Lachs in orange-rot.
Dazu gab es Weiss- und Rotwein zu trinken.
Am besten gefielen mir die Raben.
Der  künstlerisch gestaltete Globus.
Nette ausgesuchte Geschenke oder Gaben.
Sieh es dir an es war ein Genuss.
Poinsettie 2001 11 28
Die Legende vom Weihnachtsstern
Brigitte Obermaier, München,  2001-11-28
Irgendwann hab ich gelesen.
Es ist bestimmt nicht erdichtet.
In Mexiko gab es ein Mädchen.
Es ist eine alte Weihnachtsgeschichte.
Sie wohnte am Waldes-Rand.
Wollte so gerne ein Geschenk kaufen.
Eine rote Schleife sie ins Haar band.
Wollte zur Krippe in die Kirche laufen.
Traurig blieb sie vor der Kirche stehen.
Sah ihre leeren Handflächen an.
Ohne Geschenk konnte sie nicht hineingehen.
Da schmiedete sie einen blumigen Plan.
In der Nähe befand sich, es ist wahr.
Eine steinerne Engels-Figur.
Die ganz von Unkraut überwuchert war.
Grüne Blätter ohne Blüten wie purpur.
Die Figur sprach zu ihr ganz sanft.
Reiss dieses Unkraut aus.
Es bringt der Krippe Blüten-Glanz.
Bring diese ins Gottes-Haus.
Da wurden die Blätter an der Spitze;
Jedes  Stengels plötzlich leuchtend rot;
Als  würden sie brennen, wie feurige Blitze.
Seither wurde sie zum Weihnachtssymbol.
Die Blume mit weihnachtlichem Format.
Sie heißt Poinsettia, kommt aus der Fern.
Benannt nach einem USA Diplomat.
Wir kennen sie unter  Weihnachtsstern.
Vorwärts
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-26
Geh ich von dir Fort.
Mein Weg führt mich nach Haus.
Spüre ich an jedem Ort.
Auf Umwegen mit zarten Gebraus.
Gehe ich vorwärts meinen Schritt.
Rückwärts gehen muss nicht sein.
Im Gedanken nehme ich dich mit.
Ich bin ohne dich niemals allein.
Bemalte Briefe
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-29
Ich ging die Burgstrasse entlang.
Das stand bei Hausnummer vier.
Die Türe offen und ich sah gebannt.
17:00 Uhr eine Vernissage war hier.
Treffpunkt Stadt München Eingangshalle.
Im nüchternen Treppenhaus.
Eine Ausstellung über Briefe für alle
Hier friert sogar eine Maus.
Die  Ansprache wurde gehalten.
Sein Aroma entfaltet der Rotwein.
Eine Taube kuschelte oben im Balken.
Dazu Wasser und gekühlten Weisswein.
Weiter redete der Künstler schnell.
Ein Verlag präsentierte seine Werke.
Der Verkauf stand an erster stell.
Briefe mit besonderem Vermerke.
Die Postkarten wurden beklebt.
Stimmungs-Bilder aus fernem Lande.
Von verschiedenen Prominenten belebt.
Bemalte Karten nicht von der Stange.
Ein Herr besonders geräuschvoll schniefte.
Die Aufzugs-Türe mit Geräuschen unterbrach.
Die Lesung aus alten Briefen.
Es war peinlich, welch Schmach.
Als die Lesung, atemlos, wurde mir zu lang.
Zu Essen gab es nur trockene Stick’s.
Verabschiedete ich mich ohne Drang.
Eine steife Vernissage, ich versäumte nichts.
Hikari , Licht und Kalligraphie
© Brigitte Obermaier, München, 2001-11-29
In japanischen Räumen mit weißgetünchter Wand.
Durchzogen mit Räucherstäbchen-Duft.
Wartete  ich still und horchte gebannt.
Etwas besonderes lag in der Luft.
Die Bilder auf japanischem Papier erleben.
Sparsamkeit in Drehung  kreisen.
Beim Pinsel-Zen-Weg den Pinsel heben.
Aufs Papier setzten, ausatmen und schreiben.
Ungeduld zerstört die Minute.
Als der Künstler die vielen Fragen abwehrt.
Ich dachte in der Mönchs-Schule
Wird Geduld intensiver gelehrt.
Doch zurück zur Vernissage, zum Essen.
Die Hausherrin hatte was zu bieten.
Sie konnte sich japanisch messen.
Das nenne ich repräsentieren.
Geboten wurde vielerlei.
Heißen Sake im Pappbecher weiß.
Sapporo und Kirin-Lager  ein Bier-Allerlei.
Dazu Minoya Kakionotane Erdnussgebäck aus Reis.
Leise Background-Musik japanisch.
Die Vernissage Zazen, die Meditation im Sitzen.
Alles im allen richtig harmonisch.
Seidenkiefer im Ikebana-Stil. Motiv zum Foto-Blitzen.
Die Gäste kamen aus nah und fern.
Sie lebten nun im Umland hier.
Ich höre japanisch sehr gern.
Für mich bleibt es ein Sprach-Gewirr
ADVENTUS
© Brigitte Obermaier, München,  2001-12-01
Adventus ist Lateinisch, heute ist es Advent.
Ein jeder die besinnliche Zeit darunter kennt.
Vier Adventsonntage es wird weihnachtlich.
Vier Wochen der Kirchen ist es christlich.
Die Ankunft Christ als Vorbereitung .
In dieser Welt die nachhaltige Erwartung.
Germanische Glaubensvorstellungen einst Brauch.
Wir lieben diese Sitte, die Bereitschaft auch.
Rudolf das Renntier wackelt
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-30
Ein besonderes Modell.
Seine Melodie dich erreicht.
Sein braunes samtenes Fell.
Seine Geweih hell und weich.
Er ist bei mir zu Haus.
Lieblichkeit im Tierkleid.
Lacht verschmitzt euch aus.
Ein weihnachtlicher Reiz.
Rudi am Fenster sitzt.
Für die Leute die da vorbeigehen.
Er winkt und schwitzt.
Wackelt damit ihn jeder kann sehen.
Adventskalender und seine Bedeutung
Text von © Obermaier Brigitte 25.11.1995
Einen Adventskalender kann man in vielen Varianten herstellen. Ca 1920 hat ein Vater beschlossen die Wartezeit zur Weihnachtszeit seinen Kindern zu kürzen. Er malte auf ein Blatt Papier 24 Quadrate und malte  jeden Tag ein anderes Bild hinein. Ein Jahr später hatte er das Jahr über ebenfalls in 24 Feldern Bilder hineingemalt. Er entwickelte ein Deckblatt und versah nun über den 24 Feldern jeweils eine Tür, die er in das Deckblatt hineinschnit
1. Sonntag im Advent - Prophet Jesaja, Bild am ersten Sonntag, hat wie kein anderer Prophet des Alten Testaments die Sehnsucht nach dem kommenden Messias ausgesprochen. Seine Weissagungen werde in diesen Wochen im Gottesdienst oft gelesen. Viele seiner Gedanken sind uns durch die Adventslieder vertraut.
2. Sonntag im Advent: König David, hat eine unmittelbare Beziehung zur weihnachtlichen Zeit.
Jesus, auf dessen Geburtsfest wir uns vorbereiten, wurde der Sohn Davids genannt und hat
die messianischen Weissagen auf sich bezogen.
David verdanken wir herrliche Psalmen,die auch in den Adventsliedern anklingen.
Im Alten Testament können wir vieles über ihn lesen und erfahren.
3. Sonntag im Advent: Johannes der Täufer, der Heilige und Prophet, der an der Schwelle vom Alten zum Neuen Testament steht, hat sich selbst "Vorläufer des Herrn" genannt. Seine Mahnung: "Ändert euer Leben, kehrt um!" gilt auch heute und gehört zum Advent.
Bei allen Evangelisten des Neuen Testaments können wir über Johannes den Täufer lesen.
4.Sonntag im  Advent:  Herbergssuche, stimmt auf das Fest der Geburt Christi ein.
Die Freude über die Ankunft des Messias ist überschattet vom Ernst der Wirklichkeit, daß Jesus schon vor seiner Geburt von vielen abgewiesen wurde.
Seine Solidarität mit den Verlassenen, Ausgestoßenen und Armen wird deutlich.
 4. Dezember   : Heilige Barbara  - lebte im vierten Jahrhundert. Nach der Legende wurde sie wegen ihres Glaubens in einem Turm gefangen gehalten und starb als Märtyrin.
Am St. Barbara-Tag stellen wir Zweige von Obstbäumen ins Zimmer, die dann zu Weihnachten blühen.
6. Dezember : Heiliger Nikolaus – ist für die Kinder ein Fest. Sie werden zur Erinnerung an den gütigen Bischof von Myra beschenkt. Viele Legenden berichten vom Leben des Heiligen, und sein Fest ist von reichen Brauchtum umgeben.
13. Dezember : Heilige Luzia  - starb im Jahr 304 unter dem römischen Kaiser Diokletian als Märtyrin für ihren Glauben. Um ihr Fest haben sich in zahlreichen Ländern viele Bräuche gebildet. Sie gilt im Dunkel der Vorweihnachtszeit als Lichtbringerin und weist auf Christus, das Licht der Welt.
24. Dezember Maria und Josef knien an der Krippe. Jesus ist geboren.
Von dieser Geburt kündet die Weihnachtsgeschichte der Bibel, und in vielen Ländern der Welt besingen unzählige Lieder die Freude der Heiligen Nacht.
Festinhalt:
Für jeden Tag eine Anregung wie vier die Adventswochen als Zeit der Besinnung und der fröhlichen fleißigen Festvorbereitung nutzen können. Anregung:
1 Lesen 2 Musizieren 3 Kerze malen 4 Plätzchen backen 5 Obst essen
6 Basteln 7 Singen 9 Malen 10 Brief schreiben
11 Päckchen packen 12 Strohsterne basteln.
Man kann den Kalender einzeln öffnen und jeden Tag ein Thema diskutieren.
4 Kreise 16 cm /0    
1 Kreis   20 cm /0
4 Rechtecke  15cm hoch – 6 cm breit
15 Quadrate 6 x 6 cm
Auf der Rückseite durch einen kräftigen Stickgarnfaden verbinden.
Genau auf die Mittellinie kleben Senkrecht. Und oben an einem grünen Holzstab anhängen.
Ein Mobile herstellen und auf jedes Teil ein Wort schreiben:
11 Martin – 01 Mandeln 04 Zweige - 05 – Allein - 06 Nikolaus - 13- Hölle  - 24 Krippe – 25 ausruhen – 26 Verwandte – 27 – Umtauschen – 28 Lesen 30 Krach 31 Sylvester – 01 Neu 06 Drei



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